Warum Sie grossen Wert auf serienfertige Prototypen legen sollten | Welche Bedeutung hat das Pick&Place File | Welches sind die wichtigsten Punkte um Kosten … | 

5 Fakten rund um den Prototypenbau

5 Fakten rund um den Prototypenbau

Inhaltsverzeichnis

Warum wir grossen Wert auf Prototypen legen

In unserer über 20-jährigen Laufbahn sind viele Projekte entstanden.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, je serientauglicher ein Prototyp hergestellt wird, umso mehr Kosten und Aufwendungen können bei der Serieneinführung gespart werden.
Darum empfehlen wir einen Prototypen in all seinen individuellen Anforderungen
professionell anfertigen zu lassen. So erhalten Sie von Ihrem ESM-Dienstleister eine gute Grundbasis um die nachgegliederten Aufgaben wie Funktionen, Software und weiteren Evaluationen von Gehäusen und Displays etc. durchführen zu können.
Hiermit möchten wir Ihnen eine mögliche Checkliste zur Verfügung stellen:

Fact #1
Klare Vorstellungen vom Endkunden:

Eine gute Entwicklung hängt von der klaren Vorstellungen – wie Funktionen, Einsatzgebiet, Verkaufspreis, und Stückzahlen – des Endkunden ab.

Aus diesen Informationen kann später eine Veredelung (Lackieren, vergiessen ect.) oder Verpackungsart wie Gehäusewahl mit deren IP Standard ect. leichter evaluiert werden.

Ausserdem sind diese Punkte nicht unerheblich beim späteren Gerätepreis.

Fact #2
Gutes Pflichtenheft

Vom Entwickler sollten diese Vorstellungen in ein ausführliches Pflichtenheft umgewandelt werden. Hier sollte der Endkunde mit einbezogen werden. Zudem wäre es ratsam, dass dieser das Pflichtenheft abnimmt um später Missverständnisse zu umgehen.

5 Fakten rund um den Prototypenbau / Pflichtenheft

Fact #3
Faktor Zeit

Je intensiver die Vorarbeiten getätigt wurden, umso mehr Zeit kann jetzt bei der Entwicklung eingespart werden. Ausserdem wird diese Zeit auch beim späteren Prototypenbau eingespart, da dadurch auch weniger Rückfragen und Unklarheiten entstehen.

Fact #4
Bauteilauswahl

Gerade wenn man sich als «alter Hase» in der Entwicklung betiteln darf, sollte von Zeit zu Zeit die Bauteilauswahl bzw. Bauteilebibliothek überprüft werden. In der heute so schnelllebigen Zeit sind Bauteile durch Hersteller schneller abgekündigt oder nicht mehr für neue Designs vorgeschlagen als uns lieb ist. Hierfür sollte sich genügend Zeit genommen werden um spätere Verzögerungen und Unklarheiten beim Prototypenbau zu vermeiden.

Fact #5
Dokumentation

Welche Unterlagen benötigt Ihr Bestücker um ein Angebot oder Auftrag ausführen zu können?

Hier sind die Ansprüche sicher unterschiedlich und variieren von Firma zu Firma. Mit folgenden Dokumenten kann jedoch sicher jeder EMS Dienstleister arbeiten.

  • Pick&Place File (Excel)
  • Stückliste (Excel)
  • Bestückungsplan (PDF)

Wie verhindere ich Zeitverlust und Rückfragen durch meine Unterlagen?
Pick&Place File:

Hier sollten folgende Informationen enthalten sein:
  • Referenz des einzelnen Bauteils
  • Value oder Bezeichnung des einzelnen Bauteils
  • Mittelkoordinaten X des einzelnen Bauteils
  • Mittelkoordinaten Y des einzelnen Bauteils
  • Rotation des einzelnen Bauteils
  • Gehäuseart des einzelnen Bauteils
  • Top / Bottom

Dieses Dokument ist immer für die einzelne Leiterplatte zu generieren.

Stückliste:

In diesem Dokument können die Positionen der verschiedenen Werte zusammengefasst werden. (Ist jedoch nicht zwingend.)

Die X/Y Koordinaten wie auch die Rotationen sind in diesem Dokument nicht mehr zwingend nötig. Es kann auch die Stückliste um die Informationen des Picks & Place Files erweitert werden. So kann ein zweites Dokument eingespart werden.

Von Vorteil ist es sicher, genauere Umschreibungen der Komponenten in diesem Dokument auszuweisen. Hilfreich ist, wenn in einer Spalte die Herstellerangaben aufgeführt werden. So sind Missverständnisse und Unklarheiten eher ausgeschlossen.

Ausserdem kann dieses Dokument ebenfalls Distributoren Artikel Nummern wie z.Bsp von Mouser oder Digikey enthalten.

Je ausführlicher die Stückliste gepflegt wird – evtl. sogar mit Second Source Komponenten – desto weniger Rückfragen gibt es während des Bestellprozesses.

Bestückungsplan:

Wenn möglich sollte dieses Dokument im PDF-Format und in A4 sein.

Sofern bereits ein Nutzen besteht, kann dieses Dokument auch die Nutzenzeichnung enthalten sowie evtl. Masse der einzelnen Platine wie auch des Nutzens.

Wichtig ist, dass die Referenzen zu den Komponenten einwandfrei lesbar sind. Am besten
sind die Pläne mit einer schwarzen Schrift lesbar.

Weitere Dokumente:

Weitere Dokumente wie Spezifikationen von Leiterplatte oder speziellen Bauteilen ist bei einer Bestellung sicher hilfreich.

Wir freuen uns, mit Ihnen tolle Projekte im Prototypenbau umzusetzen.

Gerne unterstützen wir sie bei der Umsetzung. 

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