In der EMS ist die Kabelkonfektion wein wesentlicher Bestandteil. Daher haben wir hier ein paar Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion aufgeführt. 

Grundbegriffe der EMS Kabelkonfektion

Grundbegriffe der EMS Kabelkonfektion

Inhaltsverzeichnis

Glossar EMS Kabelkonfektion

Die Kabelkonfektion ist in der EMS ein wesentlicher Bestandteil. Nachstehende alphabetisch geordnete Liste gibt einen groben Überblick gängiger Fachbegriffe. Sie dient als Orientierung, wird regelmässig überarbeitet und erweitert und hat daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

einen groben Überblick
der wesentlichen
Bereiche bei der
Kabelkonfektion vermitteln und Einsteigern eine Hilfestellung bieten. Neben
technischem Grundwissen werden Fachbegriffe
erläutertDieses Exposé soll
einen groben Überblick
der wesentlichen
Bereiche bei der
Kabelkonfektion vermitteln und Einsteigern eine Hilfestellung bieten. Neben
technischem Grundwissen werden Fachbegriffe
erläutert

A

Beim Abisolieren wird ein Teil der umhüllenden Isolierhülle eines elektrischen Leiters auf eine bestimmte Länge entfernt, die zum Anschluss erforderliche ist.

Eine Ader symbolisiert in der Elektronik eine einzelne Leitung gemäss einer elektrischen Leitung die zum Transport elektrischer Energie oder Signalübertragung dient.

Aderendhülsen dienen dem Schutz von abisolierten Litzenleitungen. Somit können sie in Klemmen angeschlossen werden, ohne die Einzeldrähte zu beschädigen.

Mit ihrer Hilfe werden Kabel mit Aderendhülsen versehen um diese nachfolgend in Schaltschränken oder Klemmen zu verdrahten

Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion

B

Die Buchse ist in der Regel eine rohrförmige Steckverbindung, die zur Aufnahme eines verbindenden Stiftes dient. Im Fachjargon wird sie auch als female Connector bezeichnet.

Die Buchsenleiste besteht aus mehrere Buchsenkontakten, die aneinander gereiht sind. Dementsprechend gilt sie als Gegenstück zur Stiftleiste.

C

Der Crimpanschluss gilt bei vielen Fachläuten als die bessere Verbindung, wenn eine sichere und dauerhafte elektrische Verbindung  wichtig ist.

Er ist nicht nur kontrolliert reproduzierbar sondern auch vibrationsfest und gasdicht.

Unter Crimpen versteht man die Erstellung einer gasdichten Verbindung zwischen Steckkontakt und Litze. Wählt man ein manuelles Crimpverfahren, so wird der Kontakt mit der abisolierten Litze von Hand, mittels Crimpzange, verformt. So, dass eine Verbindung ohne Zwischen- bzw. Hohlraum entsteht. 

Das Crimpen wird häufig für die Grossserienproduktion eingesetzt. Hier kommen in der Regel dann Halbautomaten und Vollautomaten zum Einsatz. 

Ob Crimpautomat oder Crimpzange, es gilt mittels Schliffbilder von Probecrimpungen die Eignung des gewählten Crimpwerkzeuges zu überprüfen. 

Als Crimpkontakt bezeichnet man ein Stift- oder Buchsenkontakt, welcher am abisolierten Litzenende durch den Crimpvorgang angebracht wurde.

Crimpkontakte sind auch als Bandware erhältlich. Ein Grund dafür, dass das Crimpen häufig für die Grossserienproduktion eingesetzt wird. 

In der Grossserienproduktion werden in der Regel Anschlagpressen oder Konfektionierungsautomaten verwendet. Dabei stellen Crimpverbinder Steckverbindungen dar, die als maschinelle Bandware erhältlich sind. 

Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion

D

Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion verstehen

Ohne Draht wären maßgebliche Erfindungen und Entdeckungen nicht möglich gewesen, denn Metalldrähte sind besonders gut geeignet um elektrische Signale und elektrischen Strom zu übertragen.

Drähte, die ihren Einsatz in der Elektronik oder der Elektrotechnik finden bestehen meist aus Kupfer, manche auch aus Aluminium.

In der Regel ist der Draht ein dünnes, lang geformtes Metall mit einem kreisförmigen Durchschnitt.

E

In der Elektrotechnik ist ein Leiter ein Objekt oder eine Art von Material, das den Ladungsfluss in eine oder mehrere Richtungen ermöglicht. Es besitzt eine hohe Dichte frei beweglicher Ladungsträger und ist zum transport geladener Teilchen geeignet. Der elektrische Leiter weist einen geringen Widerstand und eine hohe elektrische Leitfähigkeit auf.

F

Man spricht von einem Fachkabel oder Flachbandkabel , wenn mehrere isolierte Adern flach nebeneinander angeordnet sind. Zudem, wenn sich an den Isolierungen miteinander verschweißt oder auch durch eine Folie miteinander verbunden sind.

In der kostengünstigeren Schneide-Klemm-Technik finden gerade Flachbandkabel ihren Einsatz. Denn ohne abisolieren können alle Adern in einem Arbeitsaufwand mit dem Stecker verbunden werden.

Flachbandkabel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen:

  • Gleichfarbige Adern mit einer Markierung an Ader 1
  • Verschiedenfarbige, in der Regel regenbogenfarbige Adern.
  • Oder paarweise verdrillte Adern, die in regelmäßigen Abständen in ihren Adern wieder eine kurze Strecke nebeneinander liegen. Dies um das Anschlagen entsprechender Stecker zu ermöglichen.

Unter Flachrundkabel versteht man Flachkabel, die der Länge nach rund gerollt sind und mit einem Mantel zu einem Rundkabel umschlossen sind. Daher auch bekannt als "gerolltes Flachbandkabel".

Das Flachrundkabel wird wie ein normales Flachbandkabel verarbeitet, hat jedoch den Vorteil, dass es gut mit einer Abschirmung versehen und durch runde Kabelverschraubungen geführt werden kann und somit je nach Platzverhältnissen leichter verlegt werden kann.

I

IDC steht für Insulation-displacement connector und bedeutet übersetzt:

Isolations-Verschiebungs-Stecker.

Der IDC-Verbinder ist daher ein Synonym für Schneidklemmverbinder oder Schneidklemmstecker.

Es stellet eine Verbindung eines mehrpoligen Kabels mit nicht abisolierten Litzen oder Adern dar, bei der die Steckteile so zusammengepresst sind,  dass sie mit ihren messerartig aufgeführten Kontakten die Isolierung durchstechen.

So ist es möglich, Flachbandkabel recht kostengünstig in nur einem Aufwand mit allen Adern anzuschliessen.

Für Rundkabel oder Einzeladern gibt es eine eigene Schneidklemmtechnik, bei der diese in Kerben eigelegt werden, aus denen sie nicht herausrutschen können. So durchdringen die V-förmigen messerartige Kontakte die Isolierung und fixieren sich durch Verpressung mit dem entsprechendem Gegenstück des Steckers.

Die Isolation, auch Isolierung genannt, ist eine elektrisch isolierende Umhüllung (Isolierhülle).

Die Isolation hat die Funktion eine elektrisch leitende Verbindung zu verhindern bzw. erst gar nicht herzustellen.

Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion

K

Ein Kabel ist aus Sicht der Elektro- und Elektroniktechnik ein in der Regel mit Isolierstoffen ummantelter ein- oder mehradriger Verbund von Adern (Einzelleitungen) welcher der Übertragung von Energie oder Information dient. Die Ummantellung (Hülle) dient dem Schutz vor mechanischer oder chemischer Einwirkungen und enthält je nach Anforderung weitere Abschirmungen.

Ein Kabelbaum fasst mehrere einzelne Kabel, seien es ein- oder mehrpolige, zusammen. Unabhängig davon, ob ein- oder mehrpolige Kabel.

Meist jedoch ist diese Bündelleitung vorher konfektioniert. Z.B in ihren Längen bereits an den vorgesehenen Einbau angepasst.

Auch ist ein gebündelter Kabelbaum in seiner Handhabung relativ steif. So haben gerade in der Kleinserien-Produktion Erfahrungswerte gezeigt, dass die vorherige Konfektionierung von Kabelbäumen an Lagebrettern günstiger ist als bei der Einzelkabelverlegung am Einbauort.

Als eine Kabelgarnitur wird eine Anzahl unterschiedlicher, jedoch vorgefertigt und zweckgebundener loser, nicht verbundener Kabel bezeichnet, die lediglich zusammen verpackt sind. Dies um beispielsweise alle Kabel für die Fertigung eines gewissen Gerätes griffbereit zur Verfügung zu stellen und so ein effektiveres, fehlerfreies Arbeiten zu unterstützen. Somit ist die Kabelgarnitur in ihrem Zweck nicht mit dem eines fest verbundenen Kabelbaumes zu verwechseln.

Die Kabelkonfektion, auch als Kabelkonfektionierung bezeichnet, umfasst alle Arbeitsschritte zur Produktion von anschlussfertigen Kabeln, Kabelbündeln und gesamten Kabelbäumen mit Steckern, Kontakten oder auch Aderendhülsen.

Wie bspw. das Ablängen eines Kabels aus Meterware, das Abmanteln, Abisolieren oder anbringen von Kontakten und Steckverbindungen.

Ein Kabelsatz ist eine andere Bezeichnung für Kabelgarnitur und ist ein Satz aus mehreren vorher konfektionierten Kabeln. Typischerweise einbaufertig  zusammengestellt. 

Warum Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion wichtig sind

L

In der Elektrotechnik bezeichnet man eine Litze als einen Leiter, der aus dünnen Einzeldrähten besteht und daher leicht zu biegen ist.
Litzen unterscheiden sich in ihrer Eigenschaft “fein- bzw. feinstdrähtigen Leiter” von den meist unflexiblen, ein- oder mehrdrähtigen Adern.

Grundbegriffe EMS Kabelkonfektion

R

Im Gegensatz zum Flachbandkabel ist das Rundkabel rund. Ansonsten wist es die gleichen Faktoren auf, siehe Flachbandkabel

S

Ein Schaltdraht ist ein starrer Draht, der in der Regel mit einer PVC-Isolierung bzw. Kunstoff-Ummantelung umhüllt ist. Verfügt der Schaltdraht über eine ETFE-Isolierung für den erweiterten Temperaturbereich, kann dieser in Bereichen erhöhter Kälte- oder Wärmebeständigkeit eingesetzt werden. Ein weiterer Anwendungsbereich des Schaltdrahtes ist dort, wo höhere Festigkeit als bei einer Litze gefordert wird.

Eine Verbindungstechnik für isolierte Kupferdrähte bezeichnet man Schneidklemmen.

Bei dem Verfahren wird mit einem speziellen Anlegewerkzeug die Adern eines Kabels samt Isolierung einzeln in eine die Schneidklemme gepresst.

Unter Schneidklemmstecker oder Schneidklemmverbinder  versteht man grundsätzlich eine IDC-Verbindung.

SCSI ist eine standardisierte Schnittstelle für kleine Computersysteme (Small Computer System Interface).

Als eine Familie von standardisierten Protokollen und Schnittstellen für die Verbindung und Datenübertragung zwischen Peripheriegeräten und Computern werden sie meist standardisiert in Grossserien in Fernost gefertigt.

Sonderfertigungen sind daher individuell anzufragen.

Vielfältiges und allgemein gängiges System zum Verbinden und Trennen elektrischer Leitungen.

Steckverbinder der auf mehreren Stift-Kontakten aufgebaut ist, die nebeneinander angeordnet sind.

Der Sub-D-Stecker verbindet über 2-reihige Steckleisten, soganannte Buchsenleisten 5-50 polig. Er ist in der Löt-, Crimp- und Schneidklemmtechnik ein sehr verbreiteter Stecker, da er aufgrund seines groben Rasters gut zu verarbeiten ist.

Es gibt ihn in DIN Norm, jedoch auch in abweichenden Ausführungen. Bspw. bei der gewinkelten Bauform auf Unterschiede in der EU- und US-Ausführung achten. Oder bei HD-Versionen kann es trotz einheitlichen Gehäuse-Abmessungen unterschiede in der Anzahl der Kontakte geben, was sich in 3 statt 2 Reihen zeigt.

V

Eine feste elektronische Verbindung in einem elektrischen Systems oder im Inneren eines Gerätes wird als Verdrahtung bezeichnet. Genau so wie das Anbringen dieser Verbindung selbst.

Y

Ein Kabel mit einer Gabelung. Es hat aufgrund seines Abzweiges 3 statt 2 Enden.

Gerne beraten wir Sie bei der geeigneten Material- und Herstellungswahl.

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